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Dolomiten Fotoreise 2026

vor 10 Minuten
4 Min. Lesezeit

Die diesjährige Dolomiten Fotoreise von Light in Focus liegt jetzt auch schon wieder hinter uns. Es war eine tolle Woche mit vielen Herausforderung und ebenso vielen

Belohnungen. Auch wenn es nicht immer einfach war, werden mir diese Tage in Erinnerung bleiben. Wir hatten wieder einmal eine tolle Gruppe beisammen, die voller Motivation und Tatendrang war. Eine Woche vor Beginn der Reise, sah das Wetter für die Workshop-Woche perfekt aus und wir dachten schon, dass wir zum Glück mal „wettertechnisch“ eine einfache Woche. Doch je näher der Workshop rückte, desto schlechter wurden die Wetteraussichten. Nun, jetzt bloß nicht den Kopf in den Sand stecken. Das schlechte Wetter war in den Dolomiten schon einige Male angesagt worden in letzter Zeit, doch schlussendlich kam es dann immer wieder anders als angekündigt. So hofften wir natürlich, dass es auch diesmal so sein würde. Auf jeden Fall stellten wir uns auf eine herausfordernde Wetterwoche ein. Aber genau solche Wetterbedingungen können auch für außerordentliche Stimmungen sorgen. Man denke an den atemberaubenden Morgen an der letztjährigen Dolomiten Fotoreise bei den Cinque Torri. Jeder der Anwesenden wird dieser Morgen wohl in ewiger Erinnerung behalten.


Wir trafen unsere Teilnehmer am ersten Tag mittags bei unserem Hotel in Toblach im Pustertal bei schönstem Herbstwetter. Nach einer kurzen Kennenlernrunde ging es dann bereits am frühen Nachmittag los zu den ersten Fotospots. Der Herbst zeigte sich an diesem Tag in den Dolomiten von seiner schönsten Seite. Ein wortwörtlicher goldener Oktobertag. Viele klassische Herbstmotive konnten wir fotografieren, bevor es dann gegen Abend zu unserem Abendspot ging. Dieser Sonnenuntergang mit unseren Teilnehmern war der perfekte Workshopauftakt. Wunderbare Wolken, goldenes Abendlicht und viele wunderschöne Stimmungen mit verschiedenen Motiven konnten wir fotografieren. Was will man mehr? Vielleicht eine Pizza zum Tagesabschluss? Ja, auch das gab es danach noch.


Nachdem wir verschiedene Wetterapps studierten, entschieden wir uns für den Dienstagmorgen es bei den Cinque Torri zu versuchen. Je nachdem wann die Schlechtwetterfront kommen würde, haben wir vielleicht ein kurzes Zeitfenster, wo gegen Osten hin noch eine Wolkenlücke bestehen könnte, und diese wollten wir nutzen. Am nächsten Morgen erreichten wir den Ausgangspunkt kurz nach 6 Uhr morgens. Obwohl es schon einige Wolken hatte, sah man zwischendurch auch immer wieder Sterne am Himmel. Einige Fotografen hatten wohl die gleiche Idee wie wir und hatten ebenfalls die Hoffnung, dass es heute Morgen kurz noch für schönes Licht reichen würde. Doch sobald es heller wurde, wurde uns schnell klar, dass die Schlechtwetterfront uns schon früher erreichte, als erwartet und die Chance auf gutes Licht sehr gering wurde. Dennoch zeigten wir den Teilnehmer wie man unter diesen Bedingungen das bestmögliche herausholen kann. Die Hoffnung, dass sich die Sonne kurz durch die Wolkendecke kämpfen könnte, hatten wir immer noch – und ab und zu machte es den Anschein, als ob sie es schaffen könnte – doch es blieb dabei.

Beim Frühstück diskutierten wir über die verschiedenen Möglichkeiten, die wir heute Abend haben würden. Es soll zwar heute noch nicht regnen, doch es soll stark bewölkt bleiben. Pia machte den Vorschlag, dass wir es mit Lichtspuren auf einem Pass versuchen könnten. Wir hatten 2 Pässe bei denen dies klappen sollte. Der eine etwas näher gelegen, der andere vom Motiv her, etwas interessanter aber mit längerer Fahrzeit. Das Risiko war, dass wir zwar die Passstrasse sehen werden, aber die Berge in den Wolken sein könnten – somit natürlich, dass Motiv weg wäre. Und wieder studierten wir am Nachmittag Wetterapps, schauten uns die Webcams an und schlussendlich entschieden wir uns für denen einen Pass. Die Anfahrt dauerte zwar 90 Minuten, doch die Berge zeigten sich an diesem Nachmittag immer wieder mal, bevor sie dann wieder für längere Zeit in den Wolken verschwanden. Doch wenn es passt, haben wir ein tolles Motiv in diesen Bedingungen. Und wir sollten belohnt werden. Was hatten wir für ein Glück an diesem Abend. Besser hätte es „fast“ nicht sein können.

Der Mittwoch zeigte sich von der tristen Seite. Bei Dauerregen mussten wir am Morgen in der Früh nicht schon losziehen und konnten somit gemütlich im Hotel frühstücken, bevor wir dann den Teilnehmer unser Bildbearbeitungs-Workflow zeigten. Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg zu den Erdpyramiden. Der Regen sollte etwas nachlassen, doch eher das Gegenteil war der Fall. Bei anhaltendem Dauerregen fotografierten wir die Erdpyramiden. Doch gerade bei diesen Bedingungen sind die Erdpyramiden ein tolles Motiv. Nebelschwaden ziehen an den Erdpyramiden vorbei und sorgen für eine mystisch, schöne Stimmung. Den Tag ließen wir dann in einem mexikanischen Restaurant ausklingen.

Noch an diesem Abend, machten wir den Plan für den morgigen Tag: im Laufe des Morgens soll die Schlechtwetterfront Richtung Nordosten rasch abziehen und die Sonne soll sich schnell durchsetzen. Doch wann genau das sein sollte, konnte man dem Wetterbericht nicht genau entnehmen. Deshalb gab es ein frühes Frühstück im Hotel, damit wir dann frühzeitig abfahrbereit waren, wenn sich das Wetter bessert. Noch während dem Frühstück studierten wir die Webcams und entschieden uns dann sofort innerhalb von 10 Minuten loszuziehen. Gerade rechtzeitig erreichten wir unseren ersten Spot an diesem Morgen. Ein Winterwunderland. Herbst trifft auf Winter. Besser hätte man es nicht antreffen können. Das erste Sonnenlicht berührte die angezuckerten Berggipel, eine fast perfekte Spiegelung im Bergsee, goldene Lärchen und eine Landschaft im Winterkleid.

Schlag auf Schlag ging es an diesem Tag weiter. Ein weiterer Bergsee in den Dolomiten stand auf dem Plan. Noch nie hatte ich an diesem See solche Top-Bedingungen erleben dürfen. Einfach ein Traum.Nach einer guten Stunde Fotografieren ging es dann weiter zum nächsten Spot, welchen wir gegen Mittag erreichten. Auch hier trafen wir auf eine wunderschöne Kulisse. Wir gönnten uns zur Stärkung einen Kaiserschmarren, bevor es dann hinunter nach Vilnöss ging zu einem Dolomiten-Klassiker. Auch das musste sein.

Neben unbekannteren Motiven, gehören eben die Hotspots auch dazu. Hier hatten wir im späten Nachmittagslicht entsprechend gute Bedingungen. Danach ging es zu unserem Abendspot. Angezuckerte Berge, Sonnenuntergang und Mondaufgang, goldene Lärchen, Alpenglühen und eisige Kälte. Alles was ein Fotografenherz begehrt!


Der letzten Morgen verbrachten wir bei einem Spot in der Nähe unseres Hotels. Auch dieser Ort ist ein Klassiker in den Dolomiten. Hier hatten wir nochmals Glück mit den Bedingungen. Kurze Zeit nach Sonnenaufgang, kam dann eine Schlechtwetterfront herein. Diese störte uns aber sehr wenig, denn nach dem Frühstück endete diese Fotoreise und alle machten sich auf die Heimreise.

Willst auch du uns im nächsten Jahr auf unserer Dolomiten Herbst Fotoreise  begleiten, dann melde dich unter folgendem Link an Dolomiten Fotoreise 2027

 
 
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