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Rückblick auf die Toskana Fotoreise

Nachdem wir schon im 2021 den ausgebuchten Toskana Workshop wegen der Pandemie absagen mussten und wir letztes Jahr die wiederum gut gebuchte Toskana Reise durchführen konnten und sehr gute Bedingungen hatten, freuten wir uns auf den Toskana Workshop von diesem Jahr Ende Mai. Unwetter in Italien und den eher schlechten Frühling liessen etwas zittern ob wir dieses Jahr auch gute Bediungungen haben werden. So fuhren wir einige Tage vor Workshopbeginn bei frischen Temperaturen Richtung Süden. Ab Mailand hatten wir dann nieselregen und für Italien war es auch eher kühl. Angekommen am späten Nachmittag in Pienza, sah das Wetter eher bedeckt und langweilig aus und ich war froh noch Mütze und eine warme Jacke mitgenommen zu haben. Am Abend entschieden wir uns, da das Wetter eher durchzogen war in Pienza zu fotografieren.


Der nächste Morgen sollte dann aber besser sein und so zogen wir in aller früh los zu unserem ersten Fotospot. Und in der Tat, das Wetter war viel besser. Schon wieder beinahe zu gut. Wir hofften auf Nebel, doch dieser blieb an diesem Morgen aus. Dennoch der Himmel färbte sich schön und es gab einen fantastischen Sonnenaufgang. Der Tag war dann ideal um zu scouten und den Workshop vorzubereiten und einige nue Orte und Fotolocations zu suchen.

Der Abend vor dem Workshop war dann Fototechnisch gesehen noch nicht so berauschend - aber wir hatten die Hoffnung, dass es dann ab Morgen dafür für den Rest der Woche spannend sein würde. So war es dann auch. Aber falls uns jemand an diesem Abend gesagt hätte, was uns diese Woche stimmungsmässig alles erwarten wird und wie gut es werden würde, ich glaube, ich hätte ihm nicht geglaubt.

Schon am Montagmorgen ging es mit einem kleinen Vorgeschmack was uns diese Woche erwarten wird, los. Ein kleiner Nebelschleier über dem Tal und eine wunderbare Morgenstimmung. Am Montagnachmittag traffen wir dann unsere Teilnehmer und nach einer kleinen Kennenlernrunde ging es dann schon los zum ersten Spot. Interssante Wolken und schöne Licht und Schattenspiele über der Landschaft. Dann kam eine Schwarze Wand auf uns zu und wir konnten beobachten wie ein heftiges Gewitter auf uns zu kam. Wir verbrachten die Zeit während dem Gewitter im Auto und harrten an einer Ausbuchtung auf einer Schotterpiste aus bis das Gewitter vorbei war. Danach hatten wir für kurze Zeit noch einmal spannendes Licht bevor das Schauspiel dann für diesen Abend vorbei war. Nach diesem spannenden Fotoabend gingen war dann noch Essen und freuten uns auf den kommenden Morgen, denn wir erhofften uns Nebel und die Chancen dafür standen sehr gut.



Am nächsten Morgen ging es dann schon sehr früh raus und schon auf der Fahrt zum Hotel wo ich unsere Teilnehmer abholte, war mir klar was für ein genialer Morgen das werden würde. Pia fuhr schon zum Spot, um den Teilnehmer den Platz zu sichern, da es ein beliebtes Fotomotiv ist und wir mit einer fantastischen Stimmung rechneten. Als ich mit der Gruppe beim Spot ankam, war es immer noch dunkel und wir starteten den Morgen mit einem warmen Kaffee am Spot während wir in der Dunkelheit dem Nebelspiel zu schauten. Einmal war der Nebel wieder hoch, dann wieder tiefer und die Stimmung wechselte im Minutentakt ab. Es war ein fantastischer Morgen und wir konnten unzählig Bilder machen mit vielen verschiedenen Kompositionen und Stimmungen.

Nachdem wir an diesem Spot mit Fotografieren fertig waren, fuhren wir zurück Richtung Hotel, aber stoppten nochmals um an diesem Spot noch einige Bilder zu machen. Wir kamen gerade rechtzeitig an denn das Spiel mit Licht und Nebel war hier ebenfalls sehr interessant. Danach fuhren wir ganz entspannt und gut gelaunt zum Hotel und frühstückten erstmal ausgiebig. Was für ein phenomenaler Morgen.



Am späten Nachmittag ging es dann ausgeruht weiter. Zuerst mit einem frühen Abendessen und anschliessend fuhren wir zu unserem Abendspot. Das Licht am späten Nachmittag war eher grau und flach. Aber auch an diesem Abend gab es einige Gewitter in der Gegend. Wir konnten es auch kaum glauben, aber auch an diesem Abend hatten wir riesiges Wetterglück und genau zu Sonnenuntergang gab es an richtiger Stelle eine Lücke in der Wolkendecke und die Sonne schaute hervor. Was für eine Lichtstimmung. So ging es die folgenden Tage weiter. Morgens lag Nebel über dem Tal, mal war er etwas zäher und höher und dann wieder tiefer, Nachmittags war es eher durchzogen und gegen Abend gab es dann wieder eine fantastische Stimmung.

Manchmal brennte der Himmel und ein andermal wieder sahen wir einen Regenbogen. Wir konnten in dieser Woche kaum etwas falsch machen. Eine fantastische Gruppe und bestes Fotografenwetter. Das wünscht man sich doch als Workshop-Guide. In dieser Woche war alles perfekt und am Freitagmorgen fuhren wir alle mit vollen Speicherkarten und fantastischen Bildern und vielen schönen Erinnerungen nach Hause. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Toskana Fotoreise im Mai 2024. Hier gehts zur Anmeldung.





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